Christian Milz
Georg Büchner. Entschlüsselungen

 

Rezension 

Axel Hacke: "Die Tage, die ich mit Gott verbrachte"

Wahrscheinlich werden Axel Hackes Tage mit dem "alten Herrn" die Spiegel-Bestsellerliste hinaufklimmen. Spectatoribus quod spectatores decet. Dabei ist das schmale Büchlein nicht nur philosophisch strunzdumm, etwas differenzierter ausgedrückt fehlt ihm jeglicher Einblick in das, was bereits früher über Gott und die Welt nachgedacht wurde, es ist vor allem auch grottenschlecht erzählt. Das fängt schon mit dem des Öfteren eingestreuten Eigenlob an. Das dazu noch völlig deplatziert ist. Auch ein „Großmeister der Kolumne“ schwitzt sich nicht zwangsläufig literararische Qualität aus den Rippen, insbesondere wenn ihm zu einer Geschichte nichts einfällt. Laut Selbstauskunft hat Axel Hacke das ganze seinen Kindern am Bett erzählt. Dort hätte es auch bleiben sollen. 
Ausführlicher: "Einschlafgeschichten. Nicht alles, was Axel Hacke seinen Kindern am Bett erzählt, ist es wert, weitererzählt zu werden." Nachzulesen auf: http://literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=22609